Lebensmittel als Schnäppchen

Die Verbraucher können in vielen Fällen beim Einkauf viel Geld sparen. Dazu gehört zunächst einmal eine klare Vorstellung vom tatsächlichen Bedarf. Verlockende Sonderangebote landen häufig im Einkaufswagen, obwohl die benötigte Menge an Lebensmitteln damit überschritten wird. Besser ist es, wenn ein ursprünglich geplantes Produkt weggelassen wird, wenn ein Sonderangebot wahrgenommen wird. Mit einer sinnvollen Vorratshaltung von langlebigen Lebensmitteln kann ebenfalls so mancher Euro eingespart werden. Kaffee ist in fast regelmäßigen Abständen von einigen Wochen im Sonderangebot. Es ist daher sinnvoll, während eines solchen Sonderangebotes einen Vorrat von etwa 3 Monaten einzukaufen. Kaffee ist meist deutlich länger als 1 Jahr haltbar. Ein Risiko des Verderbs besteht daher nicht. Das Prinzip der kleinen Vorratshaltung kann auch für andere Lebensmittel wie Marmeladen oder Konserven, Tütensuppen oder andere Haushaltsartikel wie etwa Waschmittel angewendet werden.

Obst und Gemüse nehmen eine Sonderstellung ein. Am preiswertesten ist in der Regel der Einkauf beim Erzeuger selbst. Wem diese Möglichkeit nicht gegeben ist, der kann durch den richtigen Zeitpunkt seines Einkaufs großen Einfluss auf den Preis nehmen. Die Händler auf den Wochenmärkten wollen keine Ware wieder mit nach Hause nehmen. Kurz vor Marktende purzeln daher die Preise oder es gibt gute Chancen auf einen Verhandlungserfolg. Das gleiche Vorgehen lohnt sich kurz vor Ladenschluss zum Wochenende in den Gemüseabteilungen der Supermärkte. Viele Waren würden das Wochenende nicht mehr überstehen und müssten entsorgt werden. Daher geben die Marktleiter oft hohe Rabatte, um wenigstens den Verlust zu begrenzen. Zusätzlich sparen sie den Arbeitsaufwand, das Obst und Gemüse in den Kühlraum zu verlagern.